PFUI DSF – Montagsspiel Hansa Rostock vs St. Pauli als Gewalt-Sensation

DSF Twitter Werbung für Gewalt-TV?

“Heute ab 19.45 Uhr LIVE – Das brisante Nord-Derby zwischen Rostock und St. Pauli. Ergebnis Letztes Jahr: 52 Verhaftungen, 15 Verletzte.”

Das DSF wirbt bei Twitter mit Opferzahlen und Festnahmen für ein Fußball-Spiel. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, vor allem diejenigen, die sich nichts dabei dachten, als das Spiel für einen November-Montag in der Dunkelheit angesetzt wurde – obwohl so vorbelastet und vielfach kritisiert.

Nun muss das DSF jeden weiteren Verletzten mit-verantworten. Das Guthaben aus dem guten Verhalten bei der Verletzung des Sankt Paulianers in Aachen, als einvernehmlich die Berichterstattung erlahmte, aus Respekt vor dem Opfer, ist damit aufgezehrt. Schämt euch DFB/DFL und DSF!

Euer “Mittendrin statt nur dabei” hat mindestens bei weiteren Verletzten einen schalen Beiton!

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Featured und getagged , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

4 Kommentare

  1. Erstellt am November 2, 2009 um 17:49 | Permanent-Link

    Das ist wahrlich nicht schön. Aber werbewirksam wirds gewesen sein und wenn nicht dann bleiben dem durchschnittlichen DSF-Gucker ja immer noch die Quiz-Shows am Nachmittag oder das Nachtprogramm mit freizügiger Unterhaltung… ;-) Gruß Palloo

  2. Erstellt am November 2, 2009 um 18:58 | Permanent-Link

    Erinnert mich an die Absprache in deutschen Medien, nicht über Grabschändungen an jüdischen Friedhöfen zu berichten, da man Nachahmer fürchtet.

  3. Erstellt am November 2, 2009 um 18:58 | Permanent-Link

    “Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutschen Fußball Liga (DFL) im Streit um die Sicherheit in den Stadien scharf attackiert. “Die wirtschaftlichen Interessen müssen in den Hintergrund treten. Im Moment ist es so: Die DFL kassiert Millionen und die Polizei die Prügel”, sagte Wendt im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

    Wendt forderte, dass die Polizei das letzte Wort in Sachen Anstoßzeiten haben müsste. Risikospiele dürften nicht abends angepfiffen werden, so der Gewerkschafter. Zudem müssten die Vereine die Einsätze der Beamten bezahlen.”

    http://www.ran.de/de/fussball/nationalmannschaft/0911/News/wendt-dfl-kassiert-millionen-polizei-pruegel.html

  4. Juergenfrm
    Erstellt am November 3, 2009 um 10:49 | Permanent-Link

    Das rein auf Gewinn orientiert DSF würde vermutlich auch noch Randale anzetteln um eine höhere Quote zu bekommen. Dafür glänzen die Report mit absoluter Ignoranz. Zitat von gestern Abend: “Sie kreieren eine Überzahl”…

2 Trackbacks

  1. DSF macht Twitter zu Klowänden des Internets…

    Warum wir ein öffentlich-rechtliches Fernsehen brauchen, sieht man hier. Und natürlich immer hier…….

  2. [...] vor allem, wenn man davon ausgehen muss, dass Event-Fans aus Rostock nach Hamburg reisen und das Event-Fernshen daraus eine große Nummer macht. An dunklen Freitagen wirken dann auch Pyro-Provokationen erst so [...]

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>