Als VIP im Parkhaus #HSV

Dezember in Stellingen

Eine Stunde nach Spielende war die Fressmeile immer noch gefüllt, am Ausgang standen die Hostessen und verteilten Weihnachts-HSV-Pralinen vom Partner Halloren. Eine von vielen Marken und Labels die einem in den letzten vier Stunden um den Kopf geprügelt wurden.

Der VIP-Parkplatz um den riesigen Weihnachtsbaum war noch voll, auf den Straßen staute sich der Verkehr, während die Fußwege zur S-Bahn-Station völlig leer waren. Aus dem leichten Schneerieseln um halb drei ist ein kleinerer Schneesturm geworden. Es ging den Trampelpfad zur S-Bahn runter, vorbei an der Biogasanlage Stellingen, die einen Geruch von Kot und Dung hinausblies., via allesaußersport

Schweinepop und Bator

… und dann dieser Ort. Jetzt erst weiß ich, was die anderen meinen, wenn sie vom Parkhaus sprechen. Feucht glänzender Beton überall. Schwarz-grau meliert unverputzt, umhüllt vom Duft dutzender Fettabscheider. Punktuell grell, sonst düster. Kein Einstimmen im Stadion, Minuten vor dem Spiel ist selbst die Ultra-Kurve des HSV erst zur Hälfte gefüllt. Vielleicht liegt das an Herrn Bartor, der im NDR-HSV-Fanfernsehen seinen Hamburger Weg präsentiert, um Dietmar Jakobs mit schlimmen Fragen zu nerven (“Was war ihr größtes Spiel? – Jakobs gelangweilt, “1983 natürlich”). Und dann der Schweinepop.

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