Zoff im Zoo – Midlife Crisis Sankt Pauli

Menschenzoo St. Pauli Punkrock
Menschenzoo St. Pauli Punkrock

Gestern war eine Premiere; eigentlich eine doppelte. Die Punk-Rock-Kneipe „Menschenzoo“, die sich selbst „Spelunke“ nennt und für Konzerte bekannt geworden ist, hat eine neue Debattenreihe ersonnen: „Zoff im Zoo“.

Thematisch geht es um alles, was mit linker Kultur und dem Kiez zu tun hat; zum Auftakt luden die Zoowärter Sven Brux und mich zum Pow-wow über den FC St. Pauli und sein Verhältnis zum Viertel ein. „Zoff im Zoo – Midlife Crisis Sankt Pauli“ weiterlesen

Endlich mal mit Profis spielen #Kiezmatch2016

Timo Schultz
Timo Schultz im Trikot des FC St. Pauli. Foto: Northside, via Wikicommons.
„Wenn ich den Gegner mal richtig ärgern will, dann wechsle ich Schulle ein“, soll Cheftrainer Holger Stanislawski über seinen langen Weggefährten und beinharten Verteidiger Timo Schultz einmal gesagt haben. Was sich wenig respektvoll anhörte, ist allerdings ein glasklares Kompliment gewesen, eben eines auf Stpaulianisch. Denn was Timo Schultz in seiner Karriere ausmachte, war Kampfgeist und Ausdauer, die auch vermeintliche Schwächen in der fußballerischen Filigranität ausgleichen konnte.

Von Ostfriesland bis in die Bundesliga

‚Schulle‘, wie der heutige Cheftrainer des Jugendleistungszentrums von beinahe allen beim FC St. Pauli genannt wird, weiß, wie es ist, sich von den unteren Ligen, wo es eher mal ruppig zugeht, in die Bundesliga hoch zu arbeiten. Wie es sich anfühlt, gegen die Hochbegabten und hoch bezahlten unter den Bundesligaprofis zu spielen und zu bestehen.

Jetzt bewerben und mit Schulles Team gegen den FCSP antreten

Anfang September wird er im Rahmen des Kiez-Match 2016, ein Team von jungen Amateuren coachen und gegen die Profis vom FC St. Pauli aufs Feld führen.

Wenn Du Schulles Tipps aus erster Hand erleben möchtest:  bis Ende August kannst auch Du Dich noch bewerben – oder markiere einen Freund, eine Freundin in den Kommentaren.

Alle Infos zum Kiezmatch 2016 findest Du hier: Kiez-Match.de

#sponsored

Offenlegung: Dies ist ein Blogbeitrag, der durch die Media-Agentur Pilot aus Hamburg bezuschusst ist. Sponsored Posts bei SPNU sind mit dem Tag „sponsored“ markiert und mit dem Hashtag #sponsored publiziert.

Kiez-Match 2016: Spielen wie die Profis – gegen Profis

Fußball-Profi, ein Traum, der für viele von uns nicht in Erfüllung geht. Irgendwann entscheidet der Auswahltrainer oder der gesunde Menschenverstand erkennt, dass das eigene Talent nicht für eine Profikarriere reicht. Dann fängt man an zu studieren oder zu arbeiten und verliert den großen Traum aus den Augen. Das Kiez-Match könnte nun Deine Gelegenheit sein, dem Traum von einst wieder ein wenig Leben einzuhauchen: die Techniker Krankenkasse ermöglicht gemeinsam mit dem FCSP in diesem Herbst zum zweiten Mal das „Kiez Match“, in dem Du mit etwas Glück gegen die Profis des FC St. Pauli antreten kannst.

Professionell kicken

Eine einmalige Gelegenheit unter professionellem Coaching den Profis es FC St. Pauli zu zeigen, was in Dir steckt. Stell Dir vor, wie es sein könnte, Schnecke Kalla ausdribbeln und Robin Himmelmann Deinen besten Schuss um die Ohren pfeifen zu lassen. Bewirb Dich jetzt und sichere Dir unvergessliche Stunden und Tage in Hamburg, einzigartige Zweikämpfe und das eine oder andere Dribbling gegen Vollblutprofis vom FC St. Pauli.

Gesucht werden 20 Spielerinnen und Spieler, die am 4. Oktober 2016 in Hamburg gegen eine Auswahl der Kiezkicker antreten

Bewerberin, Kiez-Match-2016. Foto: Kiez-Match.de / Pilot Media
Bewerberin, Kiez-Match-2016. Foto: Kiez-Match.de / Pilot Media

Das „Kiez-Match“ findet am 4. Oktober statt. Die Bewerbungsphase läuft noch bis Ende August (31.8.2016).

Anders als im Vorjahr, in dem sich ganze Teams bewerben konnten, suchen die Juroren, bestehend aus Vertetern der Techniker Krankenkasse und des FC St. Pauli, wie Timo ‚Schulle‘ Schulz und Thomas Meggle, sich einzelne Bewerber_innen (gefällt mir, dass nicht nur Männer sich bewerben können!) für die einzelnen Mannschaftsteile Torhüter, Verteidigung, Mittelfeld und Angriff aus.

 

Als Teilnehmer_in erwaret Dich ein rundum sorglos Paket bei Deinem Besuch in Hamburg:

  • An- und Abreise werden bezahlt
  • Übernachtung in der Superbude St. Pauli
  • Professionelle Betreuung durch Mitglieder des Trainerteams des FC St. Pauli
  • Gemeinsame Kochevents und leckeres Essen im Alten Mädchen
  • Und natürlich der Höhepunkt: Das Kiez-Match gegen den FC St. Pauli*

Bewirb Dich hier: Kiez-Match.de

* fun fact: Der FCSP spielt das Spiel auswärts bei der Techniker Krankenkasse in Bramfeld, auf den Plätzen des HSV Barmbek-Uhlenhorst :)

Der Trailer zum Kiez-Match 2016

#sponsored
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Die Top-5 Dinge, die auf St. Pauli scheiße sind: Nummer 5 wird dich verblüffen!

„Alles was laut und scheiße ist, findet hier statt“, ist der Bonmot gewordene Rant von Rocko Schamoni gegen die vielen Veranstaltungen auf St. Pauli, die den Anwohnern den letzten Nerv rauben und tonnenweise Müll, Scheiße und Urin hinterlassen. Aus aktuellem Anlass –

Die Top 5 der schlimmsten Veranstaltungen auf St. Pauli:

  1. Schlagermove

    Ich kann mich noch an den ersten Schlagermove erinnern, da war ich nämlich mit dabei. Das war damals so harmlos und hutschi, und hat sich seitdem, von Pinnebergern shanghait, ungefähr so entwickelt, wie ein 70er Sit-in zum Feuerwehrfest in Sülldorf. Mit Hamburgs Antwort auf Flower-power hat das wenig zu tun. Vielmehr mit derbstem Abprollen mit Urin.

  2. Geheimkonzerte von frei.wild

  3. Harley Days

  4. Junggesellen-Abschiede

    Wobei ich gerade gar nicht weiss, ob ich die der Mädels nicht schlimmer finde, als die der Kerle?

  5. Zugezogene

    Und mit den Jahren auf dem Kiez älter und nervöser gewordene Alt-Linke, die sich über zuviel Lärm und Trubel auf St. Pauli beschweren :)

Crocodile wants in

Dieser Beitrag ist nur aus einem einzigen Grund erschienen, zur Freude von Hugo vom Blog Lichterkarussel. Nachdem er mich ständig als „BILD-Zeitung unter den St. Pauli Blogs“ neckt, war ihm gestern bei einem Gespräch aufgefallen, dass nun eigentlich nur noch eine Huffington-Post-like Aufzählung fehlt. Et voilá ;)

Millerntor Gallery #7

Ich bin ja ein glühender Anhänger der Kulturveranstaltung St. Pauli. Das Fußballspiel (und andere Sportarten ;) sind fest verwobener Bestandteil meiner Leidenschaft, aber nicht der wichtigste. Ein paar Mal im Jahr stellt sich dann Kultur in die erste Reihe, jeden Sommer inzwischen an einem festen Termin Mitte Juli: Die Millerntor Gallery.

FC St. Pauli kann mehr als Fußball. Kunst.

millerntor-gallery-4 Foto: urbanshit
millerntor-gallery #4, Foto: urbanshit

Die Millerntor Gallery #7 findet 2017 vom 29. Juni bis 2. Juli statt und will Raum schaffen für Utopien; die sind im Stadion des FC St. Pauli ja gut aufgebhoben.

Du bist St. Pauli. Mach Kunst

Im ersten Schritt schreiben der FC St. Pauli und die Millerntor Gallery eine der bekanntesten Street Art-Wände Hamburgs am Millerntor-Stadion öffentlich aus.

„Millerntor Gallery #7“ weiterlesen

Corny Littmann über Entscheidungen beim FC St. Pauli: ‚Das ist keine Basisdemokratie‘

Corny Littmann gibt der aktuellen Sonnabendausgabe des Hamburger Abendblatt ein ausführliches Interview, in dem er im Wesentlichen sich selbst lobt und zwei Themen kritisch beleuchtet: das Museum statt Polizeiwache und den Entscheidungsprozess im Verein.

Littmann fordert, dass statt 500-1000 Mitglieder vor Ort bei der jährlichen JHV im CCH, alle 20.0000 Mitglieder abstimmen können sollten, ‚bei den modernen digitalen Möglichkeiten wäre das doch kein Problem‘.

Gerade im Hinblick auf Kampagnen, wie den #Brexit ein interessanter Vorstoß. Die Macht im Verein würde sich aus dem Zirkel der so gen. ‚Aktiven Fanszene‘ in eine breitere Mitgliedschaft verschieben, was ich gut fände. Andererseits wäre der FC St. Pauli anfälliger für mediale Kampagnen – und da ist Corny ja bekanntlich ein Meister seines Faches.

Was meint ihr? Wäre ein Deligiertensystem demokratischer?

Making of: Fotoshooting mit den Boys in Brown #VcA

Philip Heerwagen brauchte mehr als zwei Duschen, bevor er das Mehl aus seinen Haaren und vom Körper hatte. Gestern fand im Ottenser Brunnenhof das Shooting zu einer weiteren Fotoserie des Künstlers ‚Strassenkoeter‘ statt. Mit dabei: Philipp Heerwagen, Robin Himmelmann, Lennart Thy, Okan Kurt und Philipp Ziereis. „Making of: Fotoshooting mit den Boys in Brown #VcA“ weiterlesen

Remember Prince am Millerntor 1988?

„I wish there were no rules“, Prince

„Prince live im Millerntor Stadion soll man damals bis zur Hoheluftbrücke gehört haben. Im Karoviertel tanzten die Menschen auf den Balkonen und Strassen. Nach dem Konzert ging es in die Grosse Freiheit wo er Michel Jackson parodierte, liebevoll und würdig. Das wird so nie wieder passieren, auch nur ansatzweise, denn Hamburg möchte nicht mehr laut sein.“, schreibt Paul Sonntag auf Facebook und trifft mich mitten in meinem Flashback ans Millerntor 1988, das damals schon mein fußballerisches Wohnzimmer war.

Ich wünsche mir bei nächsten Heimspiel viel Prince, viel Revolution – ein Millerntor, das wieder lovesexy sein kann. „Remember Prince am Millerntor 1988?“ weiterlesen

#Gefahrengebiet Zum 2-jährigen Jubiläum: Staatsanwaltschaft stellt Verfahren zu umstrittenem „Davidwachen-Angriff“ ein

Vor fast genau zwei Jahren etablierte die Polizeiführung Hamburgs ein riesiges, verfassungbrechendes Gefahrengebiet in Hamburg, das Tausende Hamburger betraf und unter Generalverdacht stellte. Auslöser für diese Maßnahme war ein Angriff auf die Davidwache, bei dem bis heute unklar ist, ob er überhaupt stattgefunden hat. Klar ist, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg „im In- und Ausland“ (sic!) keine Betroffenen oder Verdächtige ermitteln konnte. Vielleicht auch deswegen, weil es niemanden zu ermitteln gab, wie der Abgeordnete der Piraten in HH-Mitte, Andreas Gerhold vermutet:

#2812 -Ermittlungen eingestellt.

Die Ermittlungen zu dem, von Beamten des PK 15 offensichtlich frei erfundenen Angriffs auf die Davidwache am 28.12.2013, wurden von der Staatsanwaltschaft eingestellt.

Mit dieser taktischen Lüge hatte die Polizei den Ausnahmezustand (sog. „Gefahrengebiete“), der über weite Teile Hamburgs durch die Polizei verhängt wurde, begründet. Statt eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses und eines Rücktritts von Innensenator Neumann, veranstaltete dieser eine Sondersitzungs-Show und belohnte die Lügner mit 2 Millionen EURO Sonderzuwendungen.

(Und wenn mich jemand anzeigen möchte, weil ich die Beamten Lügner nenne, nur zu. Dann gibt’s wenigstens Akteneinsicht!)

https://www.facebook.com/andreas.gerhold.1/posts/10201060231665673

St. Pauli diskutiert Olympia

Auf englisch würde man die Idee, einen Runden Tisch zum Thema Olympia in Hamburg zu machen einen smart move nennen; der FC St. Pauli nimmt sich des Themas an, moderiert es, aber ohne selbst Stellung zu beziehen.

Präsident Göttlich hat das auf die vielen Nachfragen aus Politik (Pro) und Fanschaft (Kontra) immer wieder betont: Der FC St. Pauli ist ein Verein der vielen Meinungen und traut seinen Mitgliedern durchaus zu, sich selbst eine Meinung bilden zu können. Nu lädt der Verein alle St. Paulianer_innen zu einer Diskussionsveranstaltung, um eben das zu tun.

 

Infoveranstaltung für Mitglieder zu Olympia in Hamburg

Montag, 19.10.2015, 19 Uhr, Millerntor-Stadion (Ballsaal Süd)
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Es ist JHV-Saison. #FCSPJHV15 am Sonntag, den 15.11. im CCH

Es ist Herbst. JHV Saison. Nach der AFM-JHV am heutigen Mittwoch Abend, liegt im November die des „Hauptvereins“ an: die Jahreshauptversammlung des FC St. Pauli:

Das Präsidium des Fußball-Club St. Pauli v. 1910 e. V. lädt die Mitglieder herzlich zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2015 ein.

Diese findet am Sonntag, 15. November 2015, um 11 Uhr (Einlass ab 9:30 Uhr) im Congress Centrum Hamburg (CCH), Saal 2, statt.

Wichtige Fristen: „Es ist JHV-Saison. #FCSPJHV15 am Sonntag, den 15.11. im CCH“ weiterlesen

Who the Fuck is Frei.wild? #freiwildnotwelcome

Die Anzeichen verdichten sich, dass die rechtspopulistische Blut-und-Boden Band Frei.wild heute Abend auf der Cap San Diego aufspielen.

„Frei.Wild-Security zieht vor der Cap San Diego auf und es wird von Leuten mit Frei.Wild-T-Shirts Equipment an Bord des Schiffes gebracht.

LIVE-Beobachtungen von Leser Martin N. heute um 14 Uhr

Das so gen. „Geheimkonzert“ ist keines mehr – und das ist vermutlich beabsichtigt, die Location an den Hamburger Landungsbrücken nicht zufällig gewählt: Provokation ist längst geübtes Marketing der Band. Und funktioniert hervorragend. In die eigene Fanschaft und bis in die Medien hinein, die aus dem zweifelhaften Ruf der Südtiroler gerne eine Räuberpistole von links gegen rechts spinnen. Zuletzt habe ich dieses Rezept bei Oskar Piegsa in Die Zeit lesen dürfen.
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Keine Antwort ist auch ne Antwort: Das Cap San Diego Management zum Frei.wild-Gerücht

Es geistert schon seit einer Weile durch die interessierte Fanschaft des FC St. Pauli: angeblich veranstaltet die rechtsoffene Band Frei.wild ein kleines Konzert auf der Cap San Diego.

Vom Fanclubsprecherrat des FC St. Pauli darauf hin angefragt, antwortet das Management der Cap San Diego ausweichend, dementiert aber auch nicht: „Keine Antwort ist auch ne Antwort: Das Cap San Diego Management zum Frei.wild-Gerücht“ weiterlesen

Wir sehen uns auf dem Reeperbahn Festival, bspw. bei RAG’N’BONE MAN #RBF15

Ich bin die nächsten Tage auf der Reeperbahn anzutreffen. Auf der Reeperbahn Festival Conference #RBFC15, und auf dem Festival selbst. Nach dem Heimspiel heute Abend geht es los. Ich twittere und poste lose vom Festival.

Anders als andere gehe ich gerne opportun an solche Festivals heran, lasse mich treiben und spontane Begegnungen darüber entscheiden, wen und was ich mir anhöre und ansehe.

Einen Act habe ich mir aber schon vorgemerkt:  „Wir sehen uns auf dem Reeperbahn Festival, bspw. bei RAG’N’BONE MAN #RBF15“ weiterlesen

Frei.Wild auf Großer Hafenrundfahrt? Angeblich am 25.9. Geheimkonzert auf der Cap San Diego

Nach den massiven Protesten gegen ein Konzert im Rahmen des Reeperbahn Festivals auf St. Pauli und dem Zurückrudern der nationalistischen Band „Frei.wild“, verdichten sich die Signale, dass die Band und ihre Fans sich doch noch nach Hamburg aufmachen.

„frei.xxx hat schon fleißig werbung gemacht. intimer kreis, 600 besucher. location noch geheim (stand gestern)“,

lese ich in meiner Timeline. Dazu passend die Meldung, dass sich Fanclubs „vorher“ zu einer „Großen Hafenrundfahrt“ verabreden. Ort des „exklusiven Konzertes“, am 25.9. in St. Pauli, soll nämlich die Cap San Diego sein. Der Museumsfrachter und Touristen-Attraktion im Hamburger Hafen läge dann genau nebenan: auch an den St. Pauli Landungsbrücken.

Eine Bestätigung der Cap San Diego steht noch aus; keep you posted …

Eat Nazis Aufkleber in Ottensen

Fritz Kola meets Frei.Wild? – wie man als Brand rasend schnell an Credit verliert

Ein Aufschrei geht durch St. Pauli:

Frei.wild Flyer Reeperbahn Event. Screenshot: Mopo.de
Frei.wild Flyer Reeperbahn Event. Screenshot: Mopo.de

Die rechts offene Band Frei.wild plant offenbar einen Gig auf dem Kiez. Das Reeperbahn Festival hat schon heftig dementiert. Nun organisiert sich der Stadtteil.

Rechtsrock auf der Reeperbahn?

Mittendrin die hippe braune Cola-Marke Fritz Kola. Sie sponsort augenscheinlich die Location, die fritz-bar/Platzhirsch in der Friedrichstraße.

Es ist mir ein Rätsel, wie man dies bei Fritz Kola und der Bar bisher ignorieren kann, dass man sich einen ganzen Stadtteil, einen überwiegend antifaschistischen, zum Gegner macht.


https://www.facebook.com/keinfreiwildaufstpauli/photo/a.1666494996920957.1073741827.1666486826921774/1666494500254340/


Update:
Fritz Kola hat sich inzwischen – in meinen Augen ungenügend – von dem Konzert distanziert:
https://www.facebook.com/fritzkola/posts/10153578646207460

Peace & Pop – Warum Popkultur, auch die aus St. Pauli, politisch wichtig ist …

Ich entstamme einer Generation, die glaubte, mit Musik und Konzerten die Welt zum Besseren verändern zu können. Bisher sind wir einigermaßen grandios gescheitert. Vielleicht sind deswegen so viele von uns in den Journalismus und zum Fernsehen gegangen, Hauptsache „irgendwas mit Medien“ – da wo man vermeintlich was bewegen kann. Nebenbei ist aber auch das entstanden, was wir heute unter ‚Sankt Pauli‘ kennen: Fußball, der seine Bedeutung abseits des Sports sucht. Der FC St. Pauli als politisches Happening – als kulturelle Entdeckung. Aber ist das schon das Ende der Fahnenstange? Ist Punk noch die Antwort? Oder ist das Millerntor dabei, sich als Rückzugsort, für Nostalgiker wie mich, zum Museum zu entwickeln?

Ich kann dem hundertsten ‚Deutschland muss sterben‘ nicht mehr viel abgewinnen, gerade weil es so aktuell ist.

Auf arte läuft am Sonntag eine Doku, die das alles berührt, und die ich euch als Programmtipp herzlich empfehlen möchte. Auch als Diskussionsangebot für das, was wir aus den vielen devianten Perspektiven für unseren FC St. Pauli lernen können. Den Slogan, mehr Soul, weniger Punk, habt ihr von mir ja schon öfter gehört. ;) „Peace & Pop – Warum Popkultur, auch die aus St. Pauli, politisch wichtig ist …“ weiterlesen

FILMTIPP: „Sí se puede“ Dokumentarfilm über sieben Tage PAH in Barcelona

Sí se puede. Sieben Tage bei der PAH* Barcelona Ein Dokumentarfilm von Comando Video, 52 Minuten, anschließend Input & Diskussion mit Maka Suarez (Aktivistin und Sozialwissenschaftlerin aus Barcelona)

  • Tübingen, 24.04., 20 Uhr, Hausbar der Schellingstraße 6, 72072 Tübingen
  • Frankfurt, 25.04., Zeit & Ort auf http://www.radikallinks.org
  • Hamburg, 26.04., 16 Uhr, Honigfabrik, 21107 Wilhelmsburg
  • Bremen, 27.04., 19 Uhr, Jugendhaus Buchte, Buchtstraße 14, 28195 Bremen

„FILMTIPP: „Sí se puede“ Dokumentarfilm über sieben Tage PAH in Barcelona“ weiterlesen

Olympia 2024: Der FC St. Pauli bittet zum Tanz

Der FC St. Pauli ist zweifelsohne einer der wichtigsten Sport-treibenden Vereine in der Stadt und im Umland Hamburgs. Bis heute hat der Verein selbst wenig Statements zur Olympiabewerbung der Stadt veröffentlicht, was sicher auch der kritischen Haltung der Fanschaft geschuldet ist.

Ich freue mich, dass der Verein nun zu einem Dialog unter St. Paulianer_innen aufruft. „Olympia 2024: Der FC St. Pauli bittet zum Tanz“ weiterlesen