Fans gegen Gernot Stenger – JHV Antrag zur Abwahl gestellt

Ehrlich gesagt war ich überrascht, als ich gestern in den Anträgen zur JHV auch einen zur Abwahl Gernot Stengers als Vize-Präsident gefunden habe. Gernot hat sich – neben den Meriten, die er sich imho bei der Verteidigung des Becherwerfers verdient hat – auch in meinen Augen Klopper geleistet, die seinen Titel, nämlich Vize für Fanbelange … weiterlesen

Meggi rein – Bullen raus

Jolly Rouge

Eben, so melden es Fan-Organisationen einhellig, soll Stefan Orth auf der FC St. Pauli Pressekonferenz gesagt haben, dass die Domwache extern realisert werden soll – und dass Thomas Meggle mit Schulle und Matze Hain kommissarisch (sic!) die Leitung des Teams übernehmen.

Gestern schrieb ich aus dem Stadion in unsere Facebook-Seite: “Meggi rein – Bullen raus” – aber so richtig vorstellen konnte ich mir das nicht. Ich freue mich, dass Stefan Orth und Co. vernünftig genug sind, diese Richtungsentscheidungen zugleich zu treffen – und auch noch im sozialromantischen Sinne.

Details folgen – aber heute ist erstmal ein Tag zum Feiern!
Alleez braunweiss – Alleez FCSP Museum 1910

Heimspiel gegen Aalen: ALLE IN ROT #JollyRouge

Jolly Rouge rising over St. Pauli Millerntor
Jolly Rouge rising over St. Pauli Millerntor
Foto: via magischergc

Es ist wieder Hamburger Wetter am Millerntor. Morgen steigt das Heimspiel gegen Aalen, und es wird mein erstes am Millerntor diese Saison. Und es wird sozialromantisch:

Die organsierte und desorganisierte Fanschaft des FC St. Pauli wiederbelebt den Jolly Rouge, den roten Jolly Roger, als Protest GEGEN EINE STADIONWACHE #Goliathwache – und FÜR EIN FCSP MUSEUM in der Gegengeraden.

Also: rote Schals, rote Pullover, rote Flaggen … MORGEN ALLE IN ROT!

ps wir haben Hamburger Wetter – und die Schönwetterfans bleiben zuhause (also ich meine nicht die aus Aalen!): Es gibt noch Karten für die NORD, unsere Wetterseite ;)

Für das Spiel am kommenden Dienstag (25.9.) um 17.30 Uhr gegen den VfR Aalen gibt es noch ca. 700 Stehplätze im Norden.

Ihr Miesepeter, könnt ihr denn nichts anderes, als Dagegen-Sein? #fcsp

jollyrouge_toxic_pflaster

Geht euch das auch auf den Geist? Das andauernde Dagegensein unserer Fanschaft, genauer dieses Blogs, und die vielen und ausdauernden Angriffe und das Herumkritteln an unserem Präsidium, an dem stummen Stefan Orth, dem selbstverliebten Bernd Spies und dem korrekten Gernot Stenger? An unserer Geschäftsleitung, Michael Meeske und seinen Kollegen von der Stadionbau-Gesellschaft?

Meint ihr, ich übertreibe es? Ok. Dann tut mir einen Gefallen: folgt mir nicht mehr (bei Twitter), ent-Liked mich und die Fanpage, die ich betreibe (bei Facebook), schmeißt mich raus (aus euren Feedreadern) – denn ich höre nicht auf.

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Quo Vadis Sankt Pauli? #Rassismus und #Sexismus im eigenen Block. Schlimm! – und nu?

Ich habe mich ja schon in einem Kommentar zu meinem Kommentar zum Ingolstadt-Spiel bei allen bayrischen St. Paulianer_innen entschuldigt, dass ich laut darüber nachgedacht habe, dass gerade in der bayrischen Provinz allerlei Gestalten in unserem Block rummachen, die so gar nicht “St. Pauli like” sind. Inzwischen, nach ein wenig Nachdenken, meine ich auch gar nicht … weiterlesen

Abgekühlte Sozialromantik? – AOMV jetzt!

Jolly Rouge

Ich spüre eine leichte emotionale Erschöpfung. Nach Derbywahnsinn, Dortmund-Fahrt und dem vergagelmannten Spiel gegen Hannover, das ich im anstrengendsten Bereich unsers Millerntors verbringen durfte, den Sitzplätzen über dem Gästeblock (eigentlich müssten St. Paulianer dort noch Honorar bekommen, anstatt für die Plätze zu bezahlen).

Ich bin nach wie vor erstaunt und erfreut über die vielen rot-schwarzen Flaggen und Banner (am Millerntor selbst, als auch auswärts) – frage mich aber selbst gerade, was denn unser Präsidium macht? Sitzen die das tatsächlich aus?

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Alter Stamm vs Sozialromantiker oder “Wie Schein-Argumente wirken”

Noch ein paar Worte zu den „Sozialromantikern“. Willkommen im Club der „Ewig Gestrigen“. Mit dem Kommerz der Nachkriegszeit ließ sich noch die „Wunderelf“ auf den Rasen zaubern. Das war die Zeit als Eure Eltern, bzw. Großeltern noch mit dem Dreirad um den Tannenbaum düsten. Heute wird man damit keinen Amateurspieler mehr an den Verein binden … weiterlesen

Nach dem Derby ist vor der Revolution

Ich scheine nicht der Einzige zu sein, der sich fragt, wie das mit der Sozialromantik am Millerntor so weitergehen soll. Jegliche Vermarktungsaktivitäten sind klassischer Natur. Ich halte es deshalb für schwachsinnig an beidem festzuhalten, vielmehr sollten wir uns darum bemühen, möglichst eher gestern denn heute, sowohl Herrn Meeske, als auch die UFA Sports los zu … weiterlesen

Bernd-Georg, das wollte ich Dir sagen

Im Mikrokosmos jedoch in einem Viertel, in dem KLASSISTISCHE Zuschreibungen das Leben von Menschen ganz genau so prägen, Verdrängung, Abwertung und Stigmatiserung von “Unterscichten” Alltag ist, die sich in der Weigerung, Business-Seats zurück zu bauen, reproduziert, ist er kein triviales Symbol. Um eben dagegen anzustinken. Um aus einer Marke wieder eine solidarische und emanzipatorische PRAXIS … weiterlesen

Viele Köche kommunizieren Brei #FCSP

Der FC St. Pauli will sein Stadion nicht umbenennen. Zumindest nicht sofort, wie Geschäftsleiter Michael Meeske sagt. 2008 stimmten die Mitglieder gegen einen Namensverkauf, die Vereinsführung stoppte Gespräche mit Unternehmen. Aber natürlich werde vereinsintern weiter über einen Verkauf diskutiert, so Meeske. „Noch haben wir nicht zwingend den ökonomischen Druck.“ Meeske (Spon) – via vs “Müssen … weiterlesen

Warum der Jolly Rouge bleiben soll

Nach Stefan Orths später Reaktion auf den Protest der Sozialromantiker bleibe ich ein wenig ratlos zurück. War es das jetzt? Ist der Protest mit den Erklärungen zu Susis Showbar, den Business Seats und LED-Banden erledigt? Reicht mir ein “runder Tisch” der in der Geschäftsstelle regelmäßig tagt? Motten wir, motte ich meinen Jolly Rouge wieder ein? … weiterlesen

Kein Fußball in Susis Showbar

In der Loge von Susis Showbar zog man bei Toren blank und barbusige Damen feierten den Treffer an der Show-Stange, was für einigen Aufruhr beim anti-sexistischen Publikum des Millerntors sorgte (vgl. St. Paulis Susis Showbar Loge am Millerntor – und der Unterschied zwischen Sexismus und Sexyness) Das Millerntor wollte keine Folklore für billige Reize mehr … weiterlesen

Jolly Rouge – der Film (Youtube)

Ein feines Video hat die Gazetta verlinkt, das die roten Kurven des Millerntor schön eingefangen und mit feiner Musik hinterlegt. Jolly Rouge – der Film sozusagen. (Und hinten in der Nord, rechts von der tollen großen Flagge des Nord-Supports habe ich auch die Flagge meiner Deerns gesehen, wie scheun) – und was macht Ute Orth ihr Sohn? Schweigen, während wir schwelgen.

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Habe heute Nacht von Deniz Naki geträumt …

… und in meinem Traum hat er nach seinem entscheidenden 2:0 gegen Freiburg einen Jolly Roger Rouge, den er sich im Vorbeilaufen aus der Süd geschnappt hat, in den Rasen am Millerntor gerammt. – Dann bin ich von meinem eigenen Schluchzen aufgewacht ;) Wer übrigens die Sozialromantiker in ihren Aktionen unterstützen möchte, der kann auch … weiterlesen

Regeln für Flaggen und Fahnen am Millerntor #JollyRouge

Eine der schönen Geschichten am Rande der Protestaktion “Bring Back St. Pauli”, die morgen beim ersten Heimspiel 2011 gegen den SC Freiburg ihren vorläufigen Höhepunkt finden soll, ist ja, dass sich Menschen plötzlich engagieren, die bisher nicht zu den Bastlern und Aktivisten am Millerntor gehörten, Leute wie ich bspw.

Eine wichtige Frage ist da, ob man so eine Flagge, die man sich selbst bastelt, auch ins Stadion bekommt, woran man sie befestigt, und was es da für Auflagen und Regeln gibt. Freundlicherweise hat Sven Brux vom FCSP mir schnell geantwortet (Mailkonversation untenstehend) – und Dank des Kiezkickers weiß ich jetzt auch, dass sich Kabelrohre von Max Bahr viel besser eignen, als Fahnenstöcke, weil sie einfach leichter sind.

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Schulte, Schulte, Du begreifst es nicht! #fcsp

Helmut Schulte mahnt geschlossenen Support der Mannschaft an, und lobt vorher das magische Millerntor für seine bedingungslose Leidenschaft. Vor allem wirbelt er abstrus durcheinander (1), was er nicht versteht, dass wahre Liebende eben kritisch sein können, auch ihrem Subjekt gegenüber, und trotzdem leidenschaftlich supporten können. Da muss er sich imho keine Sorgen machen für die Rückrunde. Das Sportliche hat mit dem kritischen Protest gegen das Verhalten der Geschäftsführung nichts zu tun.

Allerdings: Wo häufiger Partien nicht gewonnen werden, macht sich leichter Frustration breit. Das betrifft vielfach den Kreis der Zuschauer, die nach zwei Aufstiegen und der Fertigstellung zweier neuer, zeitgemäßer Tribünen dazu gekommen sind. Sie haben, neben der Mehrzahl Altgedienter, die dort ihr neues Zuhause selbst erst noch finden müssen, noch keine so verfestigte Bindung zum FC wie etwa die Stammbesucher der Nordkurve, der Gegengeraden oder die Fans, inklusive Ultras, auf der Südtribüne. Aber auch sie tragen durch den Besuch, ob in Séparées, auf Business Seats oder auf den normalen Haupttribünensitzplätzen zur wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit unseres Vereins bei. Das war und ist unverzichtbar, soll der mittelfristige Plan gelingen, den FC St. Pauli fest unter den Top 25 deutscher Fußballklubs zu etablieren.

Und hier liegt der wesentliche Irrtum des Helmut Schulte: dass die Sponsoren nicht trotz des Anders-Seins, vor allem der Fans am Millerntor, ihre Logen und Separées buchen, sondern gerade ihretwegen. Außerdem hat der wirtschaftliche Erfolg nur am Rande mit der Auseinandersetzung zu tun. Denn es geht bei der Integration der Immigranten aus Stellingen und anderen Wellness-Etagen nicht um Toleranz, sondern um Vielfalt und ein Anerkennen und Vermitteln der Wesenseigenschaften dieses Konglomerats Sankt Pauli. Will man sicherstellen, dass sich St. Pauli, wie Helmut Schulte es braucht, auch in Zukunft vermarkten kann, muss man das Fundament, die Magie des Millerntors und seiner Fanschaft mitnehmen, die zum Alleinstellungsmerkmal evolvierte “Andersartigkeit” auch in der Vermarktung konsequent abbilden.

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Rote Protest-Flagge mit Jolly Roger – Fahne kaufen und bedrucken lassen

“Bring back, bring back, oh bring back St. Pauli to me”

Jolly Rouge Rote Flagge Fahnen Fleck

Ich habe mir heute bei Fahnen-Fleck am Hamburger Neuen Wall eine Hissfahne, rot, gekauft. 100×150 cm. – und werde sie im Mercacdo bei Shirts & More bedrucken lassen mit dem Motiv des Jolly Rouge, dem Symbol der Sozialromantiker Initiative “Bring Back St. Pauli”, die aus dem Millerntor ein Meer aus roten Flaggen und Fahnen machen will.

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